GMA - Global Mountain Activity

Tipps für Aktivierer

Damit es eine gelungene Amateurfunk-Aktivität wird, nachfolgend einige nützliche Hinweise. Natürlich ist jeder Aktivierer für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich.





Vor einer Aktivierung solltest Du Dich erkundigen, ob das geplante Ziel ...
  • in einem Naturschutzgebiet liegt und ob Du die Aktivierungszone überhaupt betreten darfst.
  • in einem militärischen Gelände liegt
  • auf privatem Grund liegt, den man evtl. nicht betreten darf.
  • nur über privaten Grund zu erreichen ist.




In der Regel werden solche Gipfel aus der Datenbank gelöscht, aber es kann sich immer mal etwas ändern oder übersehen werden.

Verlasse Dich nicht unbedingt auf die Angaben in der GMA Datenbank, diese Daten solltest Du nur als Anhaltspunkt benutzen.




Im Ausland kann alles anders sein, andere Schilder, unverständliche Sprachen.

Auch die Amateurfunkregeln unterscheiden sich teilweise von Deinem Heimatland.
Erkundige Dich, wo Du unter CEPT-Lizenz funken darfst und wo Du eine Gastlizenz beantragen musst.




Erkundige Dich vor Deiner Aktivierung im Internet (Google, Wikipedia). Dort findest Du oft Tipps zu Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten im Zielgebiet.

Parkplätze kann man gut via Open Street Map finden.




Sei Dir sicher, was Du aktivieren willst (GMA, SOTA, COTA, WWFF, ...) und halte die Regeln ein. Um Aktiviererpunkte bzw. Diplome zu erlangen, sind in manchen Programmen mindest-QSO-Zahlen zu erreichen (z.B. 4 QSO bei GMA).




Führe Deine Aktivierungen so durch, dass Du andere Menschen und Tiere nicht störst.
  • benutze gegebenenfalls einen Kopfhörer
  • bei Sprechfunkverbindungen neigt der OP schnell dazu, zu laut in das Mikrofon zu sprechen. Achte auf Deine Stimme
  • baue Deine Station so auf, dass möglichst niemand dadurch beeinträchtigt wird.




  • Überprüfe vor der Aktivierung Deine Station: ist alles dabei? Antenne und Zubehör, Kabel, Funkgerät, Stromversorgung, Logbuch, Stift, Morsetaste, Mikrofon, ...
  • Ein Erste-Hilfe-Set für Wanderer kann hilfreich sein
  • ebenso ein Mobiltelefon.
  • Landkarten, GPS oder entsprechende Apps für das Smartphone helfen Dir bei der Orientierung im Gelände
  • Wenn es mal länger dauert: eine Taschenlampe oder eine Stirnlampe sollte im Rucksack sein
  • Ein kleiner Snack und ein Getränk (besonders bei großer Hitze) gehören in den Rucksack
  • Verlasse den Ort wieder so, wie Du ihn vorgefunden hast. Nachdem wieder alles im Rucksack verstaut ist, suche noch einmal Deinen Aktivierungsort nach Dingen ab, die Du vielleicht vergessen haben könntest.
  • Unterschätze Gefahren nicht